Einige Cent je Liter wirken auf einer regelmäßigen Strecke gering. Bei vollen Tanks und vielen Touren im Monat können sie jedoch einen erheblichen Teil der Marge aufzehren.
Viele Frachtführer halten Preise zwei oder drei Wochen fest, obwohl sich die Kosten inzwischen ändern. Sinnvoller sind eine kürzere Gültigkeit oder eine Kraftstoffklausel, besonders bei langfristigen Verträgen.
Speichern Sie bei jeder Kalkulation den zugrunde gelegten Dieselpreis. Kommt die Bestätigung später, ist die Differenz sofort sichtbar und der Preis kann vor Fahrzeugbereitstellung neu berechnet werden.
Modellrechnung: Ein Sattelzug mit 29 Litern je 100 Kilometer verbraucht auf 1.600 Kilometern rund 464 Liter. Steigt Diesel um 0,09 Euro je Liter, kostet die Tour 41,76 Euro mehr; bei geplanter Marge von 80 Euro ist damit schon vor der Beladung mehr als die Hälfte verloren.
Offizielle Quelle: European Commission — Weekly Oil Bulletin
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