Bei der Fahrersuche wird meist der Nettolohn verglichen. Weniger sichtbar sind stillstehende Lkw, abgelehnte Aufträge, Rekrutierung, Einarbeitung und zusätzliche Dispositionsarbeit.
Auf dem Papier können genügend Lkw vorhanden sein, doch die reale Kapazität bestimmt die Zahl zuverlässiger Besatzungen. Deshalb sollten Auslastung, Fehlzeiten und Fluktuation gemeinsam betrachtet werden.
Nicht jeder Auftrag muss angenommen werden. Wird dafür ein Fahrer von einer besseren Strecke abgezogen oder teure Aushilfe benötigt, gehört das in den Preis.
Modellrechnung: Ein Fahrzeug mit 145 Euro Fixkosten je Arbeitstag steht sechs Tage ohne Ersatzfahrer. Das sind 870 Euro, noch bevor Personalsuche und abgelehnte Aufträge einfließen; eine monatliche Lohndifferenz von 150 Euro ist damit nicht die entscheidende Kennzahl.
Offizielle Quelle: IRU — Driver shortage
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