Gewicht, Streckenprofil, Wetter, Geschwindigkeit, Heizung und Kühlung verändern den Verbrauch. Derselbe Lkw kann auf zwei Routen völlig unterschiedlich funktionieren.
Entscheidend sind Ort und Leistung der Ladestation. Wartet der Fahrer auf einen Anschluss oder lädt während der vorgesehenen Ladezeit langsam, geht der Energievorteil in Standzeit verloren.
Am besten eignen sich stabile Linien mit Rückkehr zum Depot und bekanntem Tagespensum. Elektrifizierung sollte dort beginnen, wo Abläufe wiederholbar und messbar sind.
Modellrechnung: Ein 420-kWh-Lkw kommt bei 1,15 kWh je Kilometer theoretisch rund 365 Kilometer weit. Mit 15 Prozent Reserve und 1,35 kWh Winterverbrauch bleiben eher 264 Kilometer; für einen 300-Kilometer-Umlauf ist das ein anderer Einsatzplan.
Offizielle Quelle: European Commission — AFIR
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